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Firmengründung im Ausland:
Doppelbesteuerungsabkommen
Ein
Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) - korrekte Bezeichnung:
Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung - ist ein
völkerrechtlicher Vertrag zwischen zwei Staaten, in dem geregelt wird,
in welchem Umfang den Vertragsstaaten das Besteuerungsrecht für die in
ihrem Hoheitsgebiet erzielten Einkünfte zusteht. Ein DBA soll
vermeiden, dass natürliche und juristische Personen, die in beiden
Staaten Einkünfte erzielen, in beiden Staaten - also doppelt -
besteuert werden. Mithin beschreibt ein DBA, unter welchen Umständen
eine steuerliche Betriebsstätte im In- und/oder Ausland ausgelöst wird
(vgl unten). Kommentierungen und Urteile beschreiben zu dem, unter welchen
Voraussetzungen z.B. die deutschen Steuerbehörden eine steuerliche
Betriebsstätte im Ausland anerkennen. Hinsichtlich der Anerkennung
der ausländischen Betriebsstätte muss der Mandant zwischen "NICHT-DBA-Sachverhalt"
(Offshore), DBA-Sachverhalt und EU-Sachverhalt unterscheiden:
-
Im DBA-Sachverhalt
bestimmt sich das Vorliegen einer Betriebsstätte ausschließlich über Art 5 OECD-MA, als Grundlage der Legaldefinition
der Betriebsstätte in den Doppelbesteuerungsabkommen (mithin§ 5 in den meisten DBAs, vgl
unten)
- Anwendung des
Deutschen Steuerrechts (andere Länder kennen ähnliche Gesetze): Bei
Nicht-DBA-Sachverhalten bestimmt sich das Vorliegen einer
steuerlichen Betriebsstätte in Deutschland allein über §§ 12 und 13
AO (Deutsche Abgabenordnung). Ist eine Betriebsstätte im steuerrechtlichen Kontex zu bejahen,
dann unterliegen die in der BRD erzielte Einkünfte eines ausländischen
Unternehmens der deutschen beschränkten Steuerpflicht nach §49 Ab. 1
Nr2. EStG. Die Betriebsstättenergebnisermittlung erfolgt nach dem
innerstaatlichen deutschen Recht, es gilt hier das Prinzip der
wirtschaftlichen Zugehörigkeit.
- Bei
EU-Gesellschaften greift die
EU-Niederlassungsfreiheit als übergeordnetes Rechtsgut, die
Anforderungen sind also am geringsten
Der steuerliche
Betriebstättenbegriff ist in den Doppelbesteuerungsabkommen legal
definiert:
Artikel XX
DBA:
(1) Im Sinne dieses Abkommens bedeutet der Ausdruck "Betriebstätte"
eine
feste Geschäftseinrichtung, in der die Tätigkeit des Unternehmens ganz
oder
teilweise ausgeübt wird.
(2)
Der Ausdruck "Betriebstätte"
umfasst
insbesondere:
a) einen Ort der Leitung,
b) eine Zweigniederlassung,
c) eine Geschäftsstelle,
d) eine Fabrikationsstätte,
e) eine Werkstätte,
f) ein Bergwerk, einen Steinbruch oder eine andere Stätte der
Ausbeutung
von Bodenschätzen,
g) eine Bauausführung oder Montage, deren
Dauer zwölf Monate* überschreitet.
(*in einigen DBAs nur 9
Monate)
(3)
Als Betriebstätten gelten
nicht:
a) Einrichtungen, die
ausschließlich
zur Lagerung, Ausstellung oder
Auslieferung von Gütern oder Waren des Unternehmens benutzt werden;
b) Bestände von Gütern oder Waren des Unternehmens, die ausschließlich
zur
Lagerung, Ausstellung oder Auslieferung unterhalten werden;
c) Bestände von Gütern oder Waren des Unternehmens, die
ausschließlich zu
dem Zweck unterhalten werden, durch ein anderes Unternehmen bearbeitet
oder
verarbeitet zu werden;
d) eine
feste
Geschäftseinrichtung, die ausschließlich zu dem Zweck
unterhalten wird, für das Unternehmen Güter oder Waren einzukaufen
oder
Informationen zu beschaffen;
e) eine
feste
Geschäftseinrichtung, die ausschließlich zu dem Zweck
unterhalten wird, für das Unternehmen zu werben, Informationen zu
erteilen,
wissenschaftliche Forschung zu betreiben oder ähnliche Tätigkeiten
auszuüben, die vorbereitender Art sind oder eine Hilfstätigkeit
darstellen.
(4) Ist eine Person -
mit Ausnahme eines unabhängigen
Vertreters
im Sinne
des Absatzes 5 - in einem Vertragsstaat für ein Unternehmen des anderen
Vertragsstaates tätig, so gilt eine in dem erstgenannten Staat gelegene
Betriebstätte als gegeben, wenn die Person eine Vollmacht besitzt, im
Namen des
Unternehmens Verträge abzuschließen, und die Vollmacht in diesem Staat
gewöhnlich ausübt, es sei denn, daß sich ihre Tätigkeit auf den
Einkauf von
Gütern oder Waren für das Unternehmen beschränkt.
(5)
Ein Unternehmen eines Vertragsstaates wird nicht schon deshalb so
behandelt, als habe es eine Betriebstätte in dem anderen Vertragsstaat,
weil es
dort seine Tätigkeit durch einen Makler, Kommissionär oder einen
anderen
unabhängigen Vertreter ausübt, sofern diese Personen im Rahmen
ihrer
ordentlichen Geschäftstätigkeit handeln. Allein dadurch, dass eine in
einem
Vertragsstaat ansässige Gesellschaft eine Gesellschaft beherrscht oder
von einer
Gesellschaft beherrscht wird, die in dem anderen Vertragsstaat ansässig
ist oder
dort (entweder durch eine Betriebstätte oder in anderer Weise) ihre
Tätigkeit
ausübt, wird eine der beiden Gesellschaften nicht zur Betriebstätte
der anderen.
Rechtsfolgen
Wird in einem Land eine
steuerliche Betriebsstätte ausgelöst, steht dem Land das
Besteuerungsrecht für die dort erwirtschafteten Gewinne zu. Wird keine
steuerliche Betriebsstätte ausgelöst, hat das Land kein
Besteuerungsrecht.
..Einen Ort der Leitung:
Begriffsbestimmung nach DBA
Der "Ort der
geschäftlichen Oberleitung" ist zentraler Begriff zur Definition
der steuerlichen Betriebsstätte. Von dieser Definition kann
abgewichen werden, wenn im Sitzstaat eine Produktionsstätte
installiert wird, eine Stätte zur Ausbeutung von Bodenschätzen oder
eine Bauausführung, länger als 9-12 Monate Dauer. Dann immer
Betriebsstätte, unabhängig vom Ort der geschäftlichen Oberleitung.
Ort der geschäftlichen Oberleitung: Entweder
verlagert der Mandant- oder ein Beauftragter- seinen gewöhnlichen
Aufenthalt in den Sitzstaat der Gesellschaft und tritt als Direktor
der Gesellschaft auf ODER der z.B. Deutsche Direktor weist nach,
dass er sich im Rahmen der erforderlichen Leitungsaufgaben
gewöhnlich im Sitzstaat aufhält, um diese Aufgaben wahrzunehmen ODER
der Mandant stellt einen Ansässigen im Sitzstaat als Direktor der
Gesellschaft an ODER unsere Kooperationskanzlei stellt einen
Treuhand- oder angestellten Direktor im Sitzstaat der Gesellschaft.
Ort der Tätigkeit
5 DBA definiert: Im Sinne
dieses Abkommens bedeutet der Ausdruck "Betriebstätte" eine
feste
Geschäftseinrichtung,
in der die Tätigkeit des Unternehmens ganz oder teilweise ausgeübt
wird.
Dem entgegen stehen die Ausführungen in 5.3. DBA, also welche
Tätigkeiten bei Vorliegen einer festen Geschäftseinrichtung eben
keine Betriebsstätte auslösen (Hilfstätigkeiten,reine Beratung,ein
Warenlager usw).
Ergänzend ist der Begriff der „festen Geschäftseinrichtung“
maßgeblich. Einschlägige Urteile und Kommentare definieren diese als
ein in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb, also
ein voll eingerichtetes Büro.
Abschirmwirkung eines DBAs im Rahmen der
Quellensteuer
Die meisten DBAs beschreiben eine inländische
Quellensteuer von 5% bei Dividendenausschüttung an eine ausländische
jur. Person, im Falle der natürlichen Person 15%. Fehlt ein DBA,so
wird die volle inländische Quellensteuer fällig. Beispiel Schweiz:
Eine Seychellen IBC ist Anteilseigner an einer Schweizer AG. Werden
Dividenden nach den Seychellen ausgeschüttet, so volle Schweizer
Quellensteuer von 35%. Im DBA Fall dagegen nur 5% Quellensteuer.
Missbrauchsklauseln
der Doppelbesteuerungsabkommen
In den DBA´s bestehen verschiedene
Missbrauchsklauseln. Die gebräuchlichsten sind folgende:
1)
Aktivitätsvorbehalte
Die Doppelbesteuerungsabkommen lassen den
beteiligten Staaten offen, mit welcher Methode – Anrechnung,
Freistellung oder Kombination – die Doppelbesteuerung beseitigt oder
gemildert wird.
Die Anwendung der Freistellungsmethode wird dabei
meistens mit einem sogenannten „Aktivitätsvorbehalt“ verbunden. Die
Freistellung kann dann nur angewendet werden, wenn die Erträge der
Tochtergesellschaft oder Betriebsstätte ausschließlich oder fast
ausschließlich aus aktiven Tätigkeiten stammen.
Aktiv sind in den meisten DBA`s :
Produktionsstätten, Verkauf von Gütern und Waren,
technische Beratung, Dienstleistungen sowie Bank- oder
Versicherungsleistungen
Insbesondere bei Beratungen und Dienstleistungen
wird davon ausgegangen, dass ein qualifizierter Geschäftsbetrieb
(keine Briefkasten-Gesellschaft) die Voraussetzung ist, um überhaupt
aktiv tätig zu sein.
2)
„Subject-to-tax“-Klauseln“ (Rückfallklausel)
Verschiedene DBA´s machen die vom Quellenstaat
gewährte Steuerbefreiung oder Steuerermäßigung davon abhängig, dass
der Sitzstaat tatsächlich die betreffenden Einkünfte einer
Besteuerung unterwirft und diese nicht, z.B. aufgrund von
Freibeträgen, freigestellt werden.
Auch bestehen in manchen Staaten „mögliche
Vereinbarungen“ zwischen Finanzamt und „eigentlichem
Steuerpflichtigen“ über eine Steuerbefreiung.
Um eine doppelte Nichtbesteuerung auszuschließen,
werden sogenannte „Subject-to-tax“-Klauseln oder Rückfallklauseln in
den DBA`s vereinbart, mit der Folge, dass das Besteuerungsrecht an
den Quellenstaat zurückfällt.
3)
„Remittance-base“-Klauseln
Eine Sonderform der Rückfallklauseln bilden die „remittance-base“-Klauseln.
Grundprinzip dieser nach
britischem Vorbild entwickelten und von einigen Staaten übernommenen
Regelung ist es, dass ausländische Einkünfte erst dann im
Ansässigkeitsstaat besteuert werden, wenn diese
in
diesem Staat überwiesen oder dort in Empfang genommen wurden.
4)
„Switch-over“-Klauseln
Um sicherzustellen, dass Einkünfte zumindest
einmal – entweder im Quellenstaat oder im Ansässigkeitsstaat des
Steuerpflichtigen – besteuert werden, wurden „switch-over“-Klauseln
in den DBA`s verankert. „Switch-over“-Klauseln dienen einerseits
dazu, Doppelfreistellungen und deren Missbrauchsmöglichkeiten zu
verhindern; andererseits sollen sie Qualifikations- und
Zurechnungskonflikte lösen.
5)
„Anti-treaty-shopping“-Klauseln
Um zu verhindern, dass Personen oder
Gesellschaften, die in den DBA`s vorgesehenen Steuerbegünstigungen
für Dividenden, Zinsen oder Lizenzzahlungen missbräuchlich in
Anspruch nehmen können, enthalten viele DBA`s sogenannte „anti-treaty-shopping“-Klauseln.
Das DBA zwischen USA und Deutschland nimmt hier
eine Vorreiterrolle ein.
6)
„Treaty
overriding“
Reichen einem DBA-Staat die vereinbarten
Missbrauchsklauseln nicht aus, müssen die bestehenden DBA`s geändert
oder durch Zusatzprotokolle ergänzt werden.
Viele Staaten gehen den Weg der
„Zusatzprotokolle“. Eine derartige innerstaatliche Gesetzgebung
stellt aber eine Verletzung des Völkerrechts dar.
Steuerlicher Begriff der Betriebsstätte:
Deutsche AO, kontra Art. 5 OECD-MA
Im Anwendungsfall des Deutschen Steuerrechts kommt
es sehr darauf an, ob die steuerliche Betriebsstätte auf der
Grundlage Art.5 OECD-MA (infolge den Doppelbesteuerungsabkommen=
DBA) oder auf der Grundlage der Deutschen Abgabenordnung (§12 AO)
definiert bzw. festgestellt wird. Ist kein
Doppelbesteuerungsabkommen anwendbar, so definiert sich die
steuerliche Betriebsstätte auf der Grundlage §12 AO.
| §12 AO |
Art 5
OECD-MA (DBA) |
|
| Stätte
der Geschäftsleitung ist Betriebsstätte
|
Stätte
der Geschäftsleitung ist Betriebsstätte
|
|
|
Zweigniederlassung ist Betriebsstätte |
Zweigniederlassung ist Betriebsstätte |
|
|
Fabrikations-oder Werkstätten sind Betriebsstätten |
Fabrikations-oder Werkstätten sind Betriebsstätten |
|
| Ein-und
Verkaufsstellen sind Betriebsstätten |
Ein-und
Verkaufsstellen sind KEINE Betriebsstätten,
Ladengeschäft ist Betriebsstätte |
§12 Satz 2 Nr.6 AO bejaht
eine Betriebsstätte bereits auch beim Vorliegen von nur
Einkaufsstellen, diese gelten nach Art. 5 Abs.4 lit d) OECD
-MA ausdrücklich nicht als Betriebsstätten. |
|
Warenlager ist Betriebsstätte |
Warenlager ist KEINE Betriebsstätte |
§12 AO Satz 2 Nr. 5 bejaht
eine Betriebsstätte bereits beim Vorliegen eines
Warenlagers, dieses gilt nach Art. 5 Abs. 4 lita)
ausdrücklich nicht als Betriebsstätte |
|
Bergwerke, Steinbrüche oder andere stehende,örtlich
fortschreitende oder schwimmende Stätten der Gewinnung von
Bodenschätzen sind Betriebsstätten |
Bergwerk,Öl- oder Gasvorkommen,Steinbruch oder eine andere
Stätte der Ausbeutung von Bodenschätzen sind
Betriebsstätten |
|
Bauausführungen oder Montagen sind Betriebsstätten,
wenn:
-die einzelne Bauausführung oder Montage oder
-eine von mehreren zeitlich nebeneinander bestehenden
Bauausführungen oder Montagen oder
-mehrere ohne Unterbrechung aufeinander folgende
Bauausführungen oder Montage,
die Dauer von 6 Monaten übersteigt
|
Bauausführung oder Montage länger als 12 Monate
ist eine Betriebsstätte |
|
Der
ständige Vertreter, d.h.
-Person,die nachhaltig die Geschäfte eine Unternehmens
besorgt und dessen Sachanweisung unterliegt, die
insbesondere:
-Verträge abschliesst oder vermittelt oder Aufträge einholt,
-einen Bestand von Gütern oder Waren unterhält und davon
Auslieferungen vornimmt
ist Betriebsstätte |
Personen,mit
Ausnahme eines unabhängigen Vertreters,der
für ein Unternehmen tätig ist und in einem Vertragsstaat die
Vollmacht besitzt, im Namen des Unternehmens Verträge
abzuschließen, wenn sie die Vollmacht dort gewöhnlich ausübt
ist Betriebsstätte |
§13 AO bejaht das Vorliegen
einer Betriebsstätte bereits,bei:
-selbständig tätigen Personen,sofern sie nur den
Sachanweisungen des Unternehmens unterliegen
-Personen die Verträge nur vermitteln oder Aufträge nur
einholen
-Personen, die nur Warenlager unterhalten und Auslieferungen
vornehmen
Nach Art.5 Abs. 5 OECD _MA qualifiziert ein Vertreter im
Sinne von Art 5 Abs. 6 OECD-MA, d.h. selbständig tätige
Makler,Kommissionäre oder andere unabhängige Vertreter nicht
als Betriebsstätte |
Dabei ist zu beachten, dass die Deutschen
Doppelbesteuerungsabkommen nicht in jedem Falle den Ausführungen des
Art. 5 OECD-Abkommen folgen. So definieren manche DBAs eine
Bauausführung ab 9 Monate bereits als Betriebsstätte im Sinne. Im
Zweifel ist das jeweilige DBA heranzuziehen.
Doppelbesteuerungsabkommen
Deutschland
|
IV B 5 / StandDBA01012006
|
Stand der Doppelbesteuerungsabkommen
1. Januar 2006 I. Geltende Abkommen
|
|
Abkommen |
Fundstelle |
Inkrafttreten |
Anwendung |
|
BGBl. II |
BStBl I |
BGBl. II |
BStBl I |
grundsätzlich |
|
mit vom |
Jg. S. |
Jg. S. |
Jg. S. |
Jg. S. |
ab |
|
1. Abkommen auf dem Gebiet der Steuern vom
Einkommen und vom Vermögen |
|
Ägypten 08.12.1987 |
1990 278 |
1990 280 |
1991 1.042 |
1992 7 |
01.01.1992 |
|
Argentinien 13.07.1978 / |
1979 585 |
1979 326 |
1979 1.332 |
1980 51 |
01.01.1976 |
|
16.09.1996 |
1998 18 |
1998 187 |
2001 694 |
2001 540 |
01.01.1996 |
|
Armenien 24.11.1981 (DBA mit UdSSR gilt fort,
BGBl. 93 II S. 169) |
1983 2 |
1983 90 |
1983 427 |
1983 352 |
01.01.1980 |
|
Aserbaidschan 25.08.2004
(In Kraft getreten am 28.
Dezember 2005) |
2005 1.146 |
01.01.2006 |
|
Australien 24.11.1972 |
1974 337 |
1974 423 |
1975 216 |
1975 386 |
01.01.1971 |
|
Bangladesch1 29.05.1990
|
1991 1.410 |
1992 34 |
1993 847 |
1993 466 |
01.01.1990 |
|
Belarus (Weißrussland) 24.11.1981 (DBA mit
UdSSR gilt fort, BGBl. 94 II S. 2.533) |
1983 2 |
1983 90 |
1983 427 |
1983 352 |
01.01.1980 |
|
Belgien 11.04.1967 / 05.11.2002 |
1969 172003 1.615 |
1969 382005 346 |
1969 1.4652003 1.744 |
1969 468 2005 348 |
01.01.1966 01.01.2004 |
|
Bolivien 30.09.1992 |
1994 1.086 |
1994 575 |
1995 907 |
1995 758 |
01.01.1991 |
|
Bosnien und Herzegowina 26.03.1987 (DBA mit
SFR Jugoslawien gilt fort, BGBl. 92 II |
1988 744S. 1.196) |
1988 372 |
1988 1.179 |
1989 35 |
01.01.1989 |
|
Brasilien 27.06.1975 |
1975 2.245 |
1976 47 |
1976 200 |
1976 86 |
01.01.1975 |
|
(Kündigung vom 7. April 2005) |
|
Bulgarien 02.06.1987 |
1988 770 |
1988 389 |
1988 1.179 |
1989 34 |
01.01.1989 |
|
China 10.06.1985 (ohne Hongkong und Macau)
|
1986 446 |
1986 329 |
1986 731 |
1986 339 |
01.01.1985 |
|
Côte d'Ivoire 03.07.1979 |
1982 153 |
1982 357 |
1982 637 |
1982 628 |
01.01.1982 |
|
Dänemark 22.11.1995 |
1996 2.565 |
1996 1.219 |
1997 728 |
1997 624 |
01.01.1997 |
|
Ecuador 07.12.1982 |
1984 466 |
1984 339 |
1986 781 |
1986 358 |
01.01.1987 |
|
Estland 29.11.1996 |
1998 547 |
1998 543 |
1999 84 |
1999 269 |
01.01.1994 |
|
Finnland 05.07.1979 |
1981 1.164 |
1982 201 |
1982 577 |
1982 587 |
01.01.1981 |
|
Frankreich 21.07.1959 / 09.06.1969 /
28.09.1989 / 20.12.2001 |
1961 3971970 7171990 7702002 2.370 |
1961 3421970 9001990 4132002 891 |
1961 1.6591970 1.1891991 3872003 542 |
1961 712 1970 1.072 1991 93 2003 383
|
01.01.1957 01.01.1968 01.01.1990 01.01.2002
|
|
Georgien 24.11.1981 (DBA mit UdSSR gilt fort,
BGBl. 92 II S. 1.128) |
1983 2 |
1983 90 |
1983 427 |
1983 352 |
01.01.1980 |
|
Griechenland 18.04.1966 |
1967 852 |
1967 50 |
1968 30 |
1968 296 |
01.01.1964 |
|
Indien 19.06.1995 |
1996 706 |
1996 599 |
1997 751 |
1997 363 |
01.01.1997 |
|
Indonesien 30.10.1990 |
1991 1.086 |
1991 1.001 |
1991 1.401 |
1992 186 |
01.01.1992 |
|
Iran, Islamische Republik 20.12.1968
|
1969 2.133 |
1970 768 |
1969 2.288
1970 282 |
1970 777 |
01.01.1970 |
|
Irland 17.10.1962 |
1964 266 |
1964 320 |
1964 632 |
1964 366 |
01.01.1959 |
|
Island 18.03.1971 |
1973 357 |
1973 504 |
1973 1.567 |
1973 730 |
01.01.1968 |
|
Israel 09.07.1962 / 20.07.1977 |
1966 3291979 181 |
1966 7001979 124 |
1966 7671979 1.031 |
1966 946 1979 603 |
01.01.1961 01.01.1970 |
|
Italien 18.10.1989 |
1990 742 |
1990 396 |
1993 59 |
1993 172 |
01.01.1993 |
|
Jamaika 08.10.1974 |
1976 1.194 |
1976 407 |
1976 1.703 |
1976 632 |
01.01.1973 |
|
Japan 22.04.1966 / 17.04.1979 / 17.02.1983
|
1967 8711980 1.1821984 194 |
1967 581980 6491984 216 |
1967 2.0281980 1.4261984 567 |
1967 336 1980 772 1984 388 |
01.01.1967 01.01.1977 01.01.1981
|
|
Kanada 19.04.2001 |
2002 671 |
2002 505 |
2002 962 |
2002 521 |
01.01.2001 |
|
Kasachstan 26.11.1997 |
1998 1.592 |
1998 1.029 |
1999 86 |
1999 269 |
01.01.1996 |
|
Kenia 17.05.1977 |
1979 606 |
1979 337 |
1980 1.357 |
1980 792 |
01.01.1980 |
|
Kirgisistan 24.11.1981 (DBA mit UdSSR gilt
fort, BGBl. 92 II S. 1.015) |
1983 2 |
1983 90 |
1983 427 |
1983 352 |
01.01.1980 |
|
Korea, Republik 10.03.2000 |
2002 1.630 |
2003 24 |
2002 2.855 |
2003 36 |
01.01.2003 |
|
Kroatien 26.03.1987 (DBA mit SFR Jugoslawien
gilt fort, BGBl. 92 II |
1988 744S. 1.146) |
1988 372 |
1988 1.179 |
1989 35 |
01.01.1989 |
|
Kuwait 04.12.1987 18.05.1999 |
1989 3542000 390 |
1989 1502000 439 |
1989 6372000 1.156 |
1989 268 2000 1.383 |
01.01.84 – 31.12.9701.01.1998 |
|
Lettland 21.02.1997 |
1998 330 |
1998 531 |
1998 2.630 |
1998 1.219 |
01.01.1996 |
|
Liberia 25.11.1970 |
1973 1.285 |
1973 615 |
1975 916 |
1975 943 |
01.01.1970 |
|
Litauen 22.07.1997 |
1998 1.571 |
1998 1.016 |
1998 2.962 |
1999 121 |
01.01.1995 |
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Luxemburg 23.08.1958 / 15.06.1973 |
1959 1.2691978 109 |
1959 1.0221978 72 |
1960 1.5321978 1.396 |
1960 398 1979 83 |
01.01.1957 01.01.1971 |
|
Malaysia 08.04.1977 |
1978 925 |
1978 324 |
1979 288 |
1979 196 |
01.01.1971 |
|
Malta 08.03.2001 |
2001 1.297 |
2002 76 |
2002 320 |
2002 240 |
01.01.2002 |
|
Marokko 07.06.1972 |
1974 21 |
1974 59 |
1974 1.325 |
1974 1.009 |
01.01.1974 |
|
Mauritius 15.03.1978 |
1980 1.261 |
1980 667 |
1981 8 |
1981 34 |
01.01.1979 |
|
Änderungen sind durch seitliche Striche
gekennzeichnet |
– 2 –
|
Abkommen |
Fundstelle |
Inkrafttreten |
Anwendung |
|
BGBl. II |
BStBl I |
BGBl. II |
BStBl I |
grundsätzlich |
|
mit vom |
Jg. S. |
Jg. S. |
Jg. S. |
Jg. S. |
ab |
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(noch 1. Abkommen auf dem Gebiet der Steuern
vom Einkommen und vom Vermögen) |
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Mazedonien 26.03.1987 (DBA mit SFR Jugoslawien
gilt fort, BGBl. 94 II |
1988 744S. 326) |
1988 372 |
1988 1.179 |
1989 35 |
01.01.1989 |
|
Mexiko 23.02.1993 |
1993 1.966 |
1993 964 |
1994 617 |
1994 310 |
01.01.1994 |
|
Moldau, Republik 24.11.1981 (DBA mit UdSSR
gilt fort, BGBl. 96 II S. 768) |
1983 2 |
1983 90 |
1983 427 |
1983 352 |
01.01.1980 |
|
Mongolei 22.08.1994 |
1995 818 |
1995 607 |
1996 1.220 |
1996 1.135 |
01.01.1997 |
|
Namibia 02.12.1993 |
1994 1.262 |
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