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Firmengründung im Ausland:
Doppelbesteuerungsabkommen
Ein
Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) - korrekte Bezeichnung:
Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung - ist ein
völkerrechtlicher Vertrag zwischen zwei Staaten, in dem geregelt wird,
in welchem Umfang den Vertragsstaaten das Besteuerungsrecht für die in
ihrem Hoheitsgebiet erzielten Einkünfte zusteht. Ein DBA soll
vermeiden, dass natürliche und juristische Personen, die in beiden
Staaten Einkünfte erzielen, in beiden Staaten - also doppelt -
besteuert werden. Mithin beschreibt ein DBA, unter welchen Umständen
eine steuerliche Betriebsstätte im In- und/oder Ausland ausgelöst wird
(vgl unten). Kommentierungen und Urteile beschreiben zu dem, unter welchen
Voraussetzungen z.B. die deutschen Steuerbehörden eine steuerliche
Betriebsstätte im Ausland anerkennen. Hinsichtlich der Anerkennung
der ausländischen Betriebsstätte muss der Mandant zwischen "NICHT-DBA-Sachverhalt"
(Offshore), DBA-Sachverhalt und EU-Sachverhalt unterscheiden:
-
Im DBA-Sachverhalt
bestimmt sich das Vorliegen einer Betriebsstätte ausschließlich über Art 5 OECD-MA, als Grundlage der Legaldefinition
der Betriebsstätte in den Doppelbesteuerungsabkommen (mithin§ 5 in den meisten DBAs, vgl
unten)
- Anwendung des
Deutschen Steuerrechts (andere Länder kennen ähnliche Gesetze): Bei
Nicht-DBA-Sachverhalten bestimmt sich das Vorliegen einer
steuerlichen Betriebsstätte in Deutschland allein über §§ 12 und 13
AO (Deutsche Abgabenordnung). Ist eine Betriebsstätte im steuerrechtlichen Kontex zu bejahen,
dann unterliegen die in der BRD erzielte Einkünfte eines ausländischen
Unternehmens der deutschen beschränkten Steuerpflicht nach §49 Ab. 1
Nr2. EStG. Die Betriebsstättenergebnisermittlung erfolgt nach dem
innerstaatlichen deutschen Recht, es gilt hier das Prinzip der
wirtschaftlichen Zugehörigkeit.
- Bei
EU-Gesellschaften greift die
EU-Niederlassungsfreiheit als übergeordnetes Rechtsgut, die
Anforderungen sind also am geringsten
Der steuerliche
Betriebstättenbegriff ist in den Doppelbesteuerungsabkommen legal
definiert:
Artikel XX
DBA:
(1) Im Sinne dieses Abkommens bedeutet der Ausdruck "Betriebstätte"
eine
feste Geschäftseinrichtung, in der die Tätigkeit des Unternehmens ganz
oder
teilweise ausgeübt wird.
(2)
Der Ausdruck "Betriebstätte"
umfasst
insbesondere:
a) einen Ort der Leitung,
b) eine Zweigniederlassung,
c) eine Geschäftsstelle,
d) eine Fabrikationsstätte,
e) eine Werkstätte,
f) ein Bergwerk, einen Steinbruch oder eine andere Stätte der
Ausbeutung
von Bodenschätzen,
g) eine Bauausführung oder Montage, deren
Dauer zwölf Monate* überschreitet.
(*in einigen DBAs nur 9
Monate)
(3)
Als Betriebstätten gelten
nicht:
a) Einrichtungen, die
ausschließlich
zur Lagerung, Ausstellung oder
Auslieferung von Gütern oder Waren des Unternehmens benutzt werden;
b) Bestände von Gütern oder Waren des Unternehmens, die ausschließlich
zur
Lagerung, Ausstellung oder Auslieferung unterhalten werden;
c) Bestände von Gütern oder Waren des Unternehmens, die
ausschließlich zu
dem Zweck unterhalten werden, durch ein anderes Unternehmen bearbeitet
oder
verarbeitet zu werden;
d) eine
feste
Geschäftseinrichtung, die ausschließlich zu dem Zweck
unterhalten wird, für das Unternehmen Güter oder Waren einzukaufen
oder
Informationen zu beschaffen;
e) eine
feste
Geschäftseinrichtung, die ausschließlich zu dem Zweck
unterhalten wird, für das Unternehmen zu werben, Informationen zu
erteilen,
wissenschaftliche Forschung zu betreiben oder ähnliche Tätigkeiten
auszuüben, die vorbereitender Art sind oder eine Hilfstätigkeit
darstellen.
(4) Ist eine Person -
mit Ausnahme eines unabhängigen
Vertreters
im Sinne
des Absatzes 5 - in einem Vertragsstaat für ein Unternehmen des anderen
Vertragsstaates tätig, so gilt eine in dem erstgenannten Staat gelegene
Betriebstätte als gegeben, wenn die Person eine Vollmacht besitzt, im
Namen des
Unternehmens Verträge abzuschließen, und die Vollmacht in diesem Staat
gewöhnlich ausübt, es sei denn, daß sich ihre Tätigkeit auf den
Einkauf von
Gütern oder Waren für das Unternehmen beschränkt.
(5)
Ein Unternehmen eines Vertragsstaates wird nicht schon deshalb so
behandelt, als habe es eine Betriebstätte in dem anderen Vertragsstaat,
weil es
dort seine Tätigkeit durch einen Makler, Kommissionär oder einen
anderen
unabhängigen Vertreter ausübt, sofern diese Personen im Rahmen
ihrer
ordentlichen Geschäftstätigkeit handeln. Allein dadurch, dass eine in
einem
Vertragsstaat ansässige Gesellschaft eine Gesellschaft beherrscht oder
von einer
Gesellschaft beherrscht wird, die in dem anderen Vertragsstaat ansässig
ist oder
dort (entweder durch eine Betriebstätte oder in anderer Weise) ihre
Tätigkeit
ausübt, wird eine der beiden Gesellschaften nicht zur Betriebstätte
der anderen.
Rechtsfolgen
Wird in einem Land eine
steuerliche Betriebsstätte ausgelöst, steht dem Land das
Besteuerungsrecht für die dort erwirtschafteten Gewinne zu. Wird keine
steuerliche Betriebsstätte ausgelöst, hat das Land kein
Besteuerungsrecht.
..Einen Ort der Leitung:
Begriffsbestimmung nach DBA
Der "Ort der
geschäftlichen Oberleitung" ist zentraler Begriff zur Definition
der steuerlichen Betriebsstätte. Von dieser Definition kann
abgewichen werden, wenn im Sitzstaat eine Produktionsstätte
installiert wird, eine Stätte zur Ausbeutung von Bodenschätzen oder
eine Bauausführung, länger als 9-12 Monate Dauer. Dann immer
Betriebsstätte, unabhängig vom Ort der geschäftlichen Oberleitung.
Ort der geschäftlichen Oberleitung: Entweder
verlagert der Mandant- oder ein Beauftragter- seinen gewöhnlichen
Aufenthalt in den Sitzstaat der Gesellschaft und tritt als Direktor
der Gesellschaft auf ODER der z.B. Deutsche Direktor weist nach,
dass er sich im Rahmen der erforderlichen Leitungsaufgaben
gewöhnlich im Sitzstaat aufhält, um diese Aufgaben wahrzunehmen ODER
der Mandant stellt einen Ansässigen im Sitzstaat als Direktor der
Gesellschaft an ODER unsere Kooperationskanzlei stellt einen
Treuhand- oder angestellten Direktor im Sitzstaat der Gesellschaft.
Ort der Tätigkeit
5 DBA definiert: Im Sinne
dieses Abkommens bedeutet der Ausdruck "Betriebstätte" eine
feste
Geschäftseinrichtung,
in der die Tätigkeit des Unternehmens ganz oder teilweise ausgeübt
wird.
Dem entgegen stehen die Ausführungen in 5.3. DBA, also welche
Tätigkeiten bei Vorliegen einer festen Geschäftseinrichtung eben
keine Betriebsstätte auslösen (Hilfstätigkeiten,reine Beratung,ein
Warenlager usw).
Ergänzend ist der Begriff der „festen Geschäftseinrichtung“
maßgeblich. Einschlägige Urteile und Kommentare definieren diese als
ein in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb, also
ein voll eingerichtetes Büro.
Abschirmwirkung eines DBAs im Rahmen der
Quellensteuer
Die meisten DBAs beschreiben eine inländische
Quellensteuer von 5% bei Dividendenausschüttung an eine ausländische
jur. Person, im Falle der natürlichen Person 15%. Fehlt ein DBA,so
wird die volle inländische Quellensteuer fällig. Beispiel Schweiz:
Eine Seychellen IBC ist Anteilseigner an einer Schweizer AG. Werden
Dividenden nach den Seychellen ausgeschüttet, so volle Schweizer
Quellensteuer von 35%. Im DBA Fall dagegen nur 5% Quellensteuer.
Missbrauchsklauseln
der Doppelbesteuerungsabkommen
In den DBA´s bestehen verschiedene
Missbrauchsklauseln. Die gebräuchlichsten sind folgende:
1)
Aktivitätsvorbehalte
Die Doppelbesteuerungsabkommen lassen den
beteiligten Staaten offen, mit welcher Methode – Anrechnung,
Freistellung oder Kombination – die Doppelbesteuerung beseitigt oder
gemildert wird.
Die Anwendung der Freistellungsmethode wird dabei
meistens mit einem sogenannten „Aktivitätsvorbehalt“ verbunden. Die
Freistellung kann dann nur angewendet werden, wenn die Erträge der
Tochtergesellschaft oder Betriebsstätte ausschließlich oder fast
ausschließlich aus aktiven Tätigkeiten stammen.
Aktiv sind in den meisten DBA`s :
Produktionsstätten, Verkauf von Gütern und Waren,
technische Beratung, Dienstleistungen sowie Bank- oder
Versicherungsleistungen
Insbesondere bei Beratungen und Dienstleistungen
wird davon ausgegangen, dass ein qualifizierter Geschäftsbetrieb
(keine Briefkasten-Gesellschaft) die Voraussetzung ist, um überhaupt
aktiv tätig zu sein.
2)
„Subject-to-tax“-Klauseln“ (Rückfallklausel)
Verschiedene DBA´s machen die vom Quellenstaat
gewährte Steuerbefreiung oder Steuerermäßigung davon abhängig, dass
der Sitzstaat tatsächlich die betreffenden Einkünfte einer
Besteuerung unterwirft und diese nicht, z.B. aufgrund von
Freibeträgen, freigestellt werden.
Auch bestehen in manchen Staaten „mögliche
Vereinbarungen“ zwischen Finanzamt und „eigentlichem
Steuerpflichtigen“ über eine Steuerbefreiung.
Um eine doppelte Nichtbesteuerung auszuschließen,
werden sogenannte „Subject-to-tax“-Klauseln oder Rückfallklauseln in
den DBA`s vereinbart, mit der Folge, dass das Besteuerungsrecht an
den Quellenstaat zurückfällt.
3)
„Remittance-base“-Klauseln
Eine Sonderform der Rückfallklauseln bilden die „remittance-base“-Klauseln.
Grundprinzip dieser nach
britischem Vorbild entwickelten und von einigen Staaten übernommenen
Regelung ist es, dass ausländische Einkünfte erst dann im
Ansässigkeitsstaat besteuert werden, wenn diese
in
diesem Staat überwiesen oder dort in Empfang genommen wurden.
4)
„Switch-over“-Klauseln
Um sicherzustellen, dass Einkünfte zumindest
einmal – entweder im Quellenstaat oder im Ansässigkeitsstaat des
Steuerpflichtigen – besteuert werden, wurden „switch-over“-Klauseln
in den DBA`s verankert. „Switch-over“-Klauseln dienen einerseits
dazu, Doppelfreistellungen und deren Missbrauchsmöglichkeiten zu
verhindern; andererseits sollen sie Qualifikations- und
Zurechnungskonflikte lösen.
5)
„Anti-treaty-shopping“-Klauseln
Um zu verhindern, dass Personen oder
Gesellschaften, die in den DBA`s vorgesehenen Steuerbegünstigungen
für Dividenden, Zinsen oder Lizenzzahlungen missbräuchlich in
Anspruch nehmen können, enthalten viele DBA`s sogenannte „anti-treaty-shopping“-Klauseln.
Das DBA zwischen USA und Deutschland nimmt hier
eine Vorreiterrolle ein.
6)
„Treaty
overriding“
Reichen einem DBA-Staat die vereinbarten
Missbrauchsklauseln nicht aus, müssen die bestehenden DBA`s geändert
oder durch Zusatzprotokolle ergänzt werden.
Viele Staaten gehen den Weg der
„Zusatzprotokolle“. Eine derartige innerstaatliche Gesetzgebung
stellt aber eine Verletzung des Völkerrechts dar.
Steuerlicher Begriff der Betriebsstätte:
Deutsche AO, kontra Art. 5 OECD-MA
Im Anwendungsfall des Deutschen Steuerrechts kommt
es sehr darauf an, ob die steuerliche Betriebsstätte auf der
Grundlage Art.5 OECD-MA (infolge den Doppelbesteuerungsabkommen=
DBA) oder auf der Grundlage der Deutschen Abgabenordnung (§12 AO)
definiert bzw. festgestellt wird. Ist kein
Doppelbesteuerungsabkommen anwendbar, so definiert sich die
steuerliche Betriebsstätte auf der Grundlage §12 AO.
| §12 AO |
Art 5
OECD-MA (DBA) |
|
| Stätte
der Geschäftsleitung ist Betriebsstätte
|
Stätte
der Geschäftsleitung ist Betriebsstätte
|
|
|
Zweigniederlassung ist Betriebsstätte |
Zweigniederlassung ist Betriebsstätte |
|
|
Fabrikations-oder Werkstätten sind Betriebsstätten |
Fabrikations-oder Werkstätten sind Betriebsstätten |
|
| Ein-und
Verkaufsstellen sind Betriebsstätten |
Ein-und
Verkaufsstellen sind KEINE Betriebsstätten,
Ladengeschäft ist Betriebsstätte |
§12 Satz 2 Nr.6 AO bejaht
eine Betriebsstätte bereits auch beim Vorliegen von nur
Einkaufsstellen, diese gelten nach Art. 5 Abs.4 lit d) OECD
-MA ausdrücklich nicht als Betriebsstätten. |
|
Warenlager ist Betriebsstätte |
Warenlager ist KEINE Betriebsstätte |
§12 AO Satz 2 Nr. 5 bejaht
eine Betriebsstätte bereits beim Vorliegen eines
Warenlagers, dieses gilt nach Art. 5 Abs. 4 lita)
ausdrücklich nicht als Betriebsstätte |
|
Bergwerke, Steinbrüche oder andere stehende,örtlich
fortschreitende oder schwimmende Stätten der Gewinnung von
Bodenschätzen sind Betriebsstätten |
Bergwerk,Öl- oder Gasvorkommen,Steinbruch oder eine andere
Stätte der Ausbeutung von Bodenschätzen sind
Betriebsstätten |
|
Bauausführungen oder Montagen sind Betriebsstätten,
wenn:
-die einzelne Bauausführung oder Montage oder
-eine von mehreren zeitlich nebeneinander bestehenden
Bauausführungen oder Montagen oder
-mehrere ohne Unterbrechung aufeinander folgende
Bauausführungen oder Montage,
die Dauer von 6 Monaten übersteigt
|
Bauausführung oder Montage länger als 12 Monate
ist eine Betriebsstätte |
|
Der
ständige Vertreter, d.h.
-Person,die nachhaltig die Geschäfte eine Unternehmens
besorgt und dessen Sachanweisung unterliegt, die
insbesondere:
-Verträge abschliesst oder vermittelt oder Aufträge einholt,
-einen Bestand von Gütern oder Waren unterhält und davon
Auslieferungen vornimmt
ist Betriebsstätte |
Personen,mit
Ausnahme eines unabhängigen Vertreters,der
für ein Unternehmen tätig ist und in einem Vertragsstaat die
Vollmacht besitzt, im Namen des Unternehmens Verträge
abzuschließen, wenn sie die Vollmacht dort gewöhnlich ausübt
ist Betriebsstätte |
§13 AO bejaht das Vorliegen
einer Betriebsstätte bereits,bei:
-selbständig tätigen Personen,sofern sie nur den
Sachanweisungen des Unternehmens unterliegen
-Personen die Verträge nur vermitteln oder Aufträge nur
einholen
-Personen, die nur Warenlager unterhalten und Auslieferungen
vornehmen
Nach Art.5 Abs. 5 OECD _MA qualifiziert ein Vertreter im
Sinne von Art 5 Abs. 6 OECD-MA, d.h. selbständig tätige
Makler,Kommissionäre oder andere unabhängige Vertreter nicht
als Betriebsstätte |
Dabei ist zu beachten, dass die Deutschen
Doppelbesteuerungsabkommen nicht in jedem Falle den Ausführungen des
Art. 5 OECD-Abkommen folgen. So definieren manche DBAs eine
Bauausführung ab 9 Monate bereits als Betriebsstätte im Sinne. Im
Zweifel ist das jeweilige DBA heranzuziehen.
Doppelbesteuerungsabkommen
Deutschland
|
IV B 5 / StandDBA01012006
|
Stand der Doppelbesteuerungsabkommen
1. Januar 2006 I. Geltende Abkommen
|
|
Abkommen |
Fundstelle |
Inkrafttreten |
Anwendung |
|
BGBl. II |
BStBl I |
BGBl. II |
BStBl I |
grundsätzlich |
|
mit vom |
Jg. S. |
Jg. S. |
Jg. S. |
Jg. S. |
ab |
|
1. Abkommen auf dem Gebiet der Steuern vom
Einkommen und vom Vermögen |
|
Ägypten 08.12.1987 |
1990 278 |
1990 280 |
1991 1.042 |
1992 7 |
01.01.1992 |
|
Argentinien 13.07.1978 / |
1979 585 |
1979 326 |
1979 1.332 |
1980 51 |
01.01.1976 |
|
16.09.1996 |
1998 18 |
1998 187 |
2001 694 |
2001 540 |
01.01.1996 |
|
Armenien 24.11.1981 (DBA mit UdSSR gilt fort,
BGBl. 93 II S. 169) |
1983 2 |
1983 90 |
1983 427 |
1983 352 |
01.01.1980 |
|
Aserbaidschan 25.08.2004
(In Kraft getreten am 28.
Dezember 2005) |
2005 1.146 |
01.01.2006 |
|
Australien 24.11.1972 |
1974 337 |
1974 423 |
1975 216 |
1975 386 |
01.01.1971 |
|
Bangladesch1 29.05.1990
|
1991 1.410 |
1992 34 |
1993 847 |
1993 466 |
01.01.1990 |
|
Belarus (Weißrussland) 24.11.1981 (DBA mit
UdSSR gilt fort, BGBl. 94 II S. 2.533) |
1983 2 |
1983 90 |
1983 427 |
1983 352 |
01.01.1980 |
|
Belgien 11.04.1967 / 05.11.2002 |
1969 172003 1.615 |
1969 382005 346 |
1969 1.4652003 1.744 |
1969 468 2005 348 |
01.01.1966 01.01.2004 |
|
Bolivien 30.09.1992 |
1994 1.086 |
1994 575 |
1995 907 |
1995 758 |
01.01.1991 |
|
Bosnien und Herzegowina 26.03.1987 (DBA mit
SFR Jugoslawien gilt fort, BGBl. 92 II |
1988 744S. 1.196) |
1988 372 |
1988 1.179 |
1989 35 |
01.01.1989 |
|
Brasilien 27.06.1975 |
1975 2.245 |
1976 47 |
1976 200 |
1976 86 |
01.01.1975 |
|
(Kündigung vom 7. April 2005) |
|
Bulgarien 02.06.1987 |
1988 770 |
1988 389 |
1988 1.179 |
1989 34 |
01.01.1989 |
|
China 10.06.1985 (ohne Hongkong und Macau)
|
1986 446 |
1986 329 |
1986 731 |
1986 339 |
01.01.1985 |
|
Côte d'Ivoire 03.07.1979 |
1982 153 |
1982 357 |
1982 637 |
1982 628 |
01.01.1982 |
|
Dänemark 22.11.1995 |
1996 2.565 |
1996 1.219 |
1997 728 |
1997 624 |
01.01.1997 |
|
Ecuador 07.12.1982 |
1984 466 |
1984 339 |
1986 781 |
1986 358 |
01.01.1987 |
|
Estland 29.11.1996 |
1998 547 |
1998 543 |
1999 84 |
1999 269 |
01.01.1994 |
|
Finnland 05.07.1979 |
1981 1.164 |
1982 201 |
1982 577 |
1982 587 |
01.01.1981 |
|
Frankreich 21.07.1959 / 09.06.1969 /
28.09.1989 / 20.12.2001 |
1961 3971970 7171990 7702002 2.370 |
1961 3421970 9001990 4132002 891 |
1961 1.6591970 1.1891991 3872003 542 |
1961 712 1970 1.072 1991 93 2003 383
|
01.01.1957 01.01.1968 01.01.1990 01.01.2002
|
|
Georgien 24.11.1981 (DBA mit UdSSR gilt fort,
BGBl. 92 II S. 1.128) |
1983 2 |
1983 90 |
1983 427 |
1983 352 |
01.01.1980 |
|
Griechenland 18.04.1966 |
1967 852 |
1967 50 |
1968 30 |
1968 296 |
01.01.1964 |
|
Indien 19.06.1995 |
1996 706 |
1996 599 |
1997 751 |
1997 363 |
01.01.1997 |
|
Indonesien 30.10.1990 |
1991 1.086 |
1991 1.001 |
1991 1.401 |
1992 186 |
01.01.1992 |
|
Iran, Islamische Republik 20.12.1968
|
1969 2.133 |
1970 768 |
1969 2.288
1970 282 |
1970 777 |
01.01.1970 |
|
Irland 17.10.1962 |
1964 266 |
1964 320 |
1964 632 |
1964 366 |
01.01.1959 |
|
Island 18.03.1971 |
1973 357 |
1973 504 |
1973 1.567 |
1973 730 |
01.01.1968 |
|
Israel 09.07.1962 / 20.07.1977 |
1966 3291979 181 |
1966 7001979 124 |
1966 7671979 1.031 |
1966 946 1979 603 |
01.01.1961 01.01.1970 |
|
Italien 18.10.1989 |
1990 742 |
1990 396 |
1993 59 |
1993 172 |
01.01.1993 |
|
Jamaika 08.10.1974 |
1976 1.194 |
1976 407 |
1976 1.703 |
1976 632 |
01.01.1973 |
|
Japan 22.04.1966 / 17.04.1979 / 17.02.1983
|
1967 8711980 1.1821984 194 |
1967 581980 6491984 216 |
1967 2.0281980 1.4261984 567 |
1967 336 1980 772 1984 388 |
01.01.1967 01.01.1977 01.01.1981
|
|
Kanada 19.04.2001 |
2002 671 |
2002 505 |
2002 962 |
2002 521 |
01.01.2001 |
|
Kasachstan 26.11.1997 |
1998 1.592 |
1998 1.029 |
1999 86 |
1999 269 |
01.01.1996 |
|
Kenia 17.05.1977 |
1979 606 |
1979 337 |
1980 1.357 |
1980 792 |
01.01.1980 |
|
Kirgisistan 24.11.1981 (DBA mit UdSSR gilt
fort, BGBl. 92 II S. 1.015) |
1983 2 |
1983 90 |
1983 427 |
1983 352 |
01.01.1980 |
|
Korea, Republik 10.03.2000 |
2002 1.630 |
2003 24 |
2002 2.855 |
2003 36 |
01.01.2003 |
|
Kroatien 26.03.1987 (DBA mit SFR Jugoslawien
gilt fort, BGBl. 92 II |
1988 744S. 1.146) |
1988 372 |
1988 1.179 |
1989 35 |
01.01.1989 |
|
Kuwait 04.12.1987 18.05.1999 |
1989 3542000 390 |
1989 1502000 439 |
1989 6372000 1.156 |
1989 268 2000 1.383 |
01.01.84 – 31.12.9701.01.1998 |
|
Lettland 21.02.1997 |
1998 330 |
1998 531 |
1998 2.630 |
1998 1.219 |
01.01.1996 |
|
Liberia 25.11.1970 |
1973 1.285 |
1973 615 |
1975 916 |
1975 943 |
01.01.1970 |
|
Litauen 22.07.1997 |
1998 1.571 |
1998 1.016 |
1998 2.962 |
1999 121 |
01.01.1995 |
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Luxemburg 23.08.1958 / 15.06.1973 |
1959 1.2691978 109 |
1959 1.0221978 72 |
1960 1.5321978 1.396 |
1960 398 1979 83 |
01.01.1957 01.01.1971 |
|
Malaysia 08.04.1977 |
1978 925 |
1978 324 |
1979 288 |
1979 196 |
01.01.1971 |
|
Malta 08.03.2001 |
2001 1.297 |
2002 76 |
2002 320 |
2002 240 |
01.01.2002 |
|
Marokko 07.06.1972 |
1974 21 |
1974 59 |
1974 1.325 |
1974 1.009 |
01.01.1974 |
|
Mauritius 15.03.1978 |
1980 1.261 |
1980 667 |
1981 8 |
1981 34 |
01.01.1979 |
|
Änderungen sind durch seitliche Striche
gekennzeichnet |
– 2 –
|
Abkommen |
Fundstelle |
Inkrafttreten |
Anwendung |
|
BGBl. II |
BStBl I |
BGBl. II |
BStBl I |
grundsätzlich |
|
mit vom |
Jg. S. |
Jg. S. |
Jg. S. |
Jg. S. |
ab |
|
(noch 1. Abkommen auf dem Gebiet der Steuern
vom Einkommen und vom Vermögen) |
|
Mazedonien 26.03.1987 (DBA mit SFR Jugoslawien
gilt fort, BGBl. 94 II |
1988 744S. 326) |
1988 372 |
1988 1.179 |
1989 35 |
01.01.1989 |
|
Mexiko 23.02.1993 |
1993 1.966 |
1993 964 |
1994 617 |
1994 310 |
01.01.1994 |
|
Moldau, Republik 24.11.1981 (DBA mit UdSSR
gilt fort, BGBl. 96 II S. 768) |
1983 2 |
1983 90 |
1983 427 |
1983 352 |
01.01.1980 |
|
Mongolei 22.08.1994 |
1995 818 |
1995 607 |
1996 1.220 |
1996 1.135 |
01.01.1997 |
|
Namibia 02.12.1993 |
1994 1.262 |
1994 673 |
1995 770 |
1995 678 |
01.01.1993 |
|
Neuseeland 20.10.1978 |
1980 1.222 |
1980 654 |
1980 1.485 |
1980 787 |
01.01.1978 |
|
Niederlande 16.06.1959 / 13.03.1980 /
21.05.1991 / 04.06.2004 |
1960 1.7811980 1.1501991 1.4282004 1.653 |
1960 3811980 6461992 942005 364 |
1960 2.2161980 1.4861992 1702005 101 |
1960 626 1980 787 1992 382 2005 368
|
01.01.1956 01.01.1979 21.02.1992 01.01.2005
|
|
Norwegen 04.10.1991 |
1993 970 |
1993 655 |
1993 1.895 |
1993 926 |
01.01.1991 |
|
Österreich 24.08.2000 |
2002 734 |
2002 584 |
2002 2.435 |
2002 958 |
01.01.2003 |
|
Pakistan2 14.07.1994 |
1995 836 |
1995 617 |
1996 467 |
1996 445 |
01.01.1995 |
|
Philippinen 22.07.1983 |
1984 878 |
1984 544 |
1984 1.008 |
1984 612 |
01.01.1985 |
|
Polen 14.05.2003 |
2004 1.304 |
2005 15 |
2005 55 |
2005 27 |
01.01.2005 |
|
Portugal 15.07.1980 |
1982 129 |
1982 347 |
1982 861 |
1982 763 |
01.01.1983 |
|
Rumänien 04.07.2001 |
2003 1.594 |
2004 273 |
2004 102 |
2004 286 |
01.01.2004 |
|
Russische Föderation 29.05.1996 |
1996 2.710 |
1996 1.490 |
1997 752 |
1997 363 |
01.01.1997 |
|
Sambia 30.05.1973 |
1975 661 |
1975 688 |
1975 2.204 |
1976 7 |
01.01.1971 |
|
Schweden 14.07.1992 |
1994 686 |
1994 422 |
1995 29 |
1995 88 |
01.01.1995 |
|
Schweiz 11.08.1971 / 30.11.1978 / 17.10.1989 /
21.12.1992 / 12.03.2002 |
1972 1.0211980 7511990 7661993 1.8862003 67 |
1972 5181980 3981990 4091993 9272003 165
|
1973 741980 1.2811990 1.6981994 212003 436 |
1973 61 1980 678 1991 93 1994 110 2003 329
|
01.01.1972 01.01.1977 01.01.1990 01.01.1994
01.01.02/01.01.04 |
|
Serbien und Montenegro 26.03.1987
(Namensänderung; ehem. Bundesrepublik Jugoslawien) (DBA mit
SFR Jugoslawien gilt fort, BGBl. 97 II |
1988 744 S. 961) |
1988 372 |
1988 1.179 |
1989 35 |
01.01.1989 |
|
Simbabwe 22.04.1988 |
1989 713 |
1989 310 |
1990 244 |
1990 178 |
01.01.1987 |
|
Singapur 19.02.1972 |
1973 373 |
1973 513 |
1973 1.528 |
1973 688 |
01.01.1968 |
|
Slowakei 19.12.1980 (DBA mit Tschechoslowakei
gilt fort, BGBl. 93 II |
1982 1.022S. 762) |
1982 904 |
1983 692 |
1983 486 |
01.01.1984 |
|
Slowenien 26.03.1987 (DBA mit SFR Jugoslawien
gilt fort, BGBl. 93 II |
1988 744S. 1.261) |
1988 372 |
1988 1.179 |
1989 35 |
01.01.1989 |
|
Spanien 05.12.1966 |
1968 9 |
1968 296 |
1968 140 |
1968 544 |
01.01.1968 |
|
Sri Lanka 13.09.1979 |
1981 630 |
1981 610 |
1982 185 |
1982 373 |
01.01.1983 |
|
Südafrika 25.01.1973 |
1974 1.185 |
1974 850 |
1975 440 |
1975 640 |
01.01.1965 |
|
Tadschikistan 27.03.2003 |
2004 1.034 |
2005 15 |
2004 1.565 |
2005 27 |
01.01.2005 |
|
Thailand 10.07.1967 |
1968 589 |
1968 1.046 |
1968 1.104 |
1969 18 |
01.01.1967 |
|
Trinidad und Tobago 04.04.1973 |
1975 679 |
1975 697 |
1977 263 |
1977 192 |
01.01.1972 |
|
Tschechien 19.12.1980 (DBA mit
Tschechoslowakei gilt fort, BGBl. 93 II |
1982 1.022S. 762) |
1982 904 |
1983 692 |
1983 486 |
01.01.1984 |
|
Türkei 16.04.1985 |
1989 866 |
1989 471 |
1989 1.066 |
1989 482 |
01.01.1990 |
|
Tunesien 23.12.1975 |
1976 1.653 |
1976 498 |
1976 1.927 |
1977 4 |
01.01.1976 |
|
Turkmenistan
24.11.1981
(DBA mit UdSSR gilt
fort, Bericht der Botschaft Aschgabat vom 11. August 1999 –
Nr. 377/99) |
1983 2 |
1983 90 |
1983 427 |
1983 352 |
01.01.1980 |
|
Ukraine 03.07.1995 |
1996 498 |
1996 675 |
1996 2.609 |
1996 1.421 |
01.01.1997 |
|
Ungarn 18.07.1977 |
1979 626 |
1979 348 |
1979 1.031 |
1979 602 |
01.01.1980 |
|
Uruguay 05.05.1987 |
1988 1.060 |
1988 531 |
1990 740 |
1990 365 |
01.01.1991 |
|
Usbekistan 07.09.1999 |
2001 978 |
2001 765 |
2002 269 |
2002 239 |
01.01.2002 |
|
Venezuela 08.02.1995 |
1996 727 |
1996 611 |
1997 1.809 |
1997 938 |
01.01.1997 |
|
Vereinigte Arab. Emirate 09.04.1995
|
1996 518 |
1996 588 |
1996 1.221 |
1996 1.135 |
01.01.1992 |
|
Vereinigtes Königreich 26.11.1964 / 23.03.1970
|
1966 3581971 45 |
1966 7291971 139 |
1967 8281971 841 |
1967 40 1971 340 |
01.01.1960 30.05.1971 |
|
Vereinigte Staaten 29.08.1989 |
1991 354 |
1991 94 |
1992 235 |
1992 262 |
01.01.1990 |
|
Vietnam 16.11.1995 |
1996 2.622 |
1996 1.422 |
1997 752 |
1997 364 |
01.01.1997 |
|
Zypern 09.05.1974 |
1977 488 |
1977 340 |
1977 1.204 |
1977 618 |
01.01.1970 |
|
Änderungen sind durch seitliche Striche
gekennzeichnet |
|
Abkommen |
Fundstelle |
Inkrafttreten |
Anwendung |
|
BGBl. II |
BStBl I |
BGBl. II |
BStBl I |
grundsätzlich |
|
mit vom |
Jg. S. |
Jg. S. |
Jg. S. |
Jg. S. |
ab |
|
2. Abkommen auf dem Gebiet der Erbschaft- und
Schenkungsteuern |
|
Dänemark3 22.11.1995 |
1996 2.565 |
1996 1.219 |
1997 728 |
1997 624 |
01.01.1997 |
|
Griechenland 18.11.1910 / 01.12.1910
|
1912 1734 |
– – |
1953 525 |
1953 377 |
01.01.1953 |
|
Österreich 04.10.1954 / |
1955 755 |
1955 375 |
1955 891 |
1955 557 |
08.09.1955 |
|
15.10.2003 |
2004 883 |
2004 714 |
2004 1.482 |
2004 1.029 |
01.01.2003 |
|
Schweden3 14.07.1992 |
1994 686 |
1994 422 |
1995 29 |
1995 88 |
01.01.1995 |
|
Schweiz 30.11.1978 |
1980 594 |
1980 243 |
1980 1.341 |
1980 786 |
28.09.1980 |
|
Vereinigte Staaten 03.12.1980 / |
1982 847 |
1982 765 |
1986 860 |
1986 478 |
01.01.1979 |
|
14.12.1998 |
2000 1.170 |
2001 110 |
2001 62 |
2001 114 |
15.12.2000 |
|
3. Sonderabkommen betreffend Einkünfte und
Vermögen von Schiffahrt (S)- und Luftfahrt (L)-Unternehmen5
|
|
Brasilien (S) (Protokoll) 17.08.1950
|
1951 11 |
– – |
1952 604 |
– – |
10.05.1952 |
|
Chile (S) (Handelsvertrag) 02.02.1951
|
1952 325 |
– – |
1953 128 |
– – |
08.01.1952 |
|
China (S) (Seeverkehrsvertrag) 31.10.1975
|
1976 1.521 |
1976 496 |
1977 428 |
1977 452 |
29.03.1977 |
|
Hongkong (L) 08.05.1997 |
1998 2.064 |
1998 1.156 |
1999 26 |
2000 1.554 |
01.01.1998 |
|
Jugoslawien (S) 26.06.1954 |
1959 735 |
– – |
1959 1.259 |
– – |
23.10.1959 |
|
Kolumbien (S, L) 10.09.1965 |
1967 762 |
1967 24 |
1971 855 |
1971 340 |
01.01.1962 |
|
Paraguay (L) 27.01.1983 |
1984 644 |
1984 456 |
1985 623 |
1985 222 |
01.01.1979 |
|
Venezuela (S, L) 23.11.1987 |
1989 373 |
1989 161 |
1989 1.065 |
1990 2 |
01.01.1990 |
|
4. Abkommen auf dem Gebiet der Rechts- und
Amtshilfe |
|
Belgien3 11.04.1967 |
1969 17 |
1969 38 |
1969 1.465 |
1969 468 |
01.01.1966 |
|
Dänemark3 22.11.1995 |
1996 2.565 |
1996 1.219 |
1997 728 |
1997 624 |
01.01.1997 |
|
Finnland 25.09.1935 |
1936 374 |
1936 944 |
1954 740 |
1954 404 |
01.01.1936 |
|
Frankreich3 21.07.1959 |
1961 397 |
1961 342 |
1961 1.659 |
1961 712 |
01.01.1957 |
|
Italien 09.06.1938 |
1939 1244 |
1939 3774 |
1956 2.154 |
1957 142 |
23.01.1939 |
|
Luxemburg3 23.08.1958 |
1959 1.269 |
1959 1.022 |
1960 1.532 |
1960 398 |
01.01.1957 |
|
Niederlande 21.05.1999 |
2001 2 |
2001 66 |
2001 691 |
2001 539 |
23.06.2001 |
|
Norwegen3 04.10.1991 |
1993 970 |
1993 655 |
1993 1.895 |
1993 926 |
01.01.1991 |
|
Österreich 04.10.1954 |
1955 833 |
1955 434 |
1955 926 |
1955 743 |
26.11.1955 |
|
Schweden3 14.07.1992 |
1994 686 |
1994 422 |
1995 29 |
1995 88 |
01.01.1995 |
|
Änderungen sind durch seitliche Striche
gekennzeichnet |
|
Fortsetzung siehe nächste Seite |
3 Die Erbschaftsteuer bzw. Vorschriften zur Rechts- und
Amtshilfe sind in den unter I.1. bzw. II.1 aufgeführten Abkommen
enthalten.
Angabe bezieht sich auf RGBl bzw.
RStBl. 4
5
Siehe auch Bekanntmachungen über
die Steuerbefreiungen nach § 49 Abs. 4 EStG (und § 2 Abs. 3 VStG):
Äthiopien L (BStBl 1962 I S.
536), Libanon S, L (BStBl 1959 I S. 198),
Afghanistan L (BStBl 1964 I S.
411), Litauen L (BStBl 1995 I S. 416),
Bangladesch L (BStBl 1996 I S.
643), Papua-Neuguinea L (BStBl 1989 I S. 115),
Brunei Darussalam L (BStBl 2005
I S. 962), Seychellen L (BStBl 1998 I S. 582),
Chile L (BStBl 1977 I S. 350),
Sudan L (BStBl 1983 I S. 370),
China L (BStBl 1980 I S. 284),
Syrien, Arabische Republik S, L (BStBl 1974 I S. 510),
Ghana S, L (BStBl 1985 I S.
222), Taiwan S (BStBl 1988 I S. 423) und
Irak S, L (BStBl 1972 I S.
490), Zaire S, L (BStBl 1990 I S. 178).
Jordanien L (BStBl 1976 I S.
278),
Katar L (BStBl 2006 I S. ) - anzuwenden ab
1. Januar 2001 -
– 4 –
|
Abkommen |
Fundstelle |
Inkrafttreten |
Anwendung |
|
BGBl. II |
BStBl I |
BGBl. II |
BStBl I |
grundsätzlich |
|
mit vom |
Jg. S. |
Jg. S. |
Jg. S. |
Jg. S. |
ab |
|
5. Abkommen auf dem Gebiet der
Kraftfahrzeugsteuer |
|
Armenien 21.02.1980 (DBA mit UdSSR gilt fort,
BGBl. 93 II S. 169) |
1980 890 |
1980 467 |
1980 1.484 |
1980 789 |
30.11.1980 |
|
Aserbaidschan 21.02.1980 (DBA mit UdSSR gilt
fort, BGBl. 96 II S. 2.471) |
1980 890 |
1980 467 |
1980 1.484 |
1980 789 |
30.11.1980 |
|
Belarus (Weißrussland) 21.02.1980 (DBA mit
UdSSR gilt fort, BGBl. 94 II S. 2.533) |
1980 890 |
1980 467 |
1980 1.484 |
1980 789 |
30.11.1980 |
|
Belgien6 17.12.1964 |
1966 1.508 |
1966 954 |
1967 1.748 |
– – |
01.04.1967 |
|
Bulgarien 12.02.1980 |
1980 888 |
1980 465 |
1980 1.488 |
1980 789 |
25.10.1980 |
|
Dänemark 19.07.1931/25.07.1931 |
– – |
1931 5627 |
– – |
19548 |
01.11.1953 |
|
Finnland 31.03.1978 |
1979 1.317 |
1980 64 |
1980 212 |
1980 788 |
01.03.1980 |
|
Frankreich 03.11.1969 |
1970 1.317 |
1971 82 |
1971 206 |
1971 305 |
01.02.1971 |
|
Georgien 21.02.1980 (DBA mit UdSSR gilt fort,
BGBl. 92 II S. 1.128) |
1980 890 |
1980 467 |
1980 1.484 |
1980 789 |
30.11.1980 |
|
Griechenland 21.09.1977 |
1979 406 |
1979 310 |
1979 1.049 |
1980 63 |
01.08.1979 |
|
Iran, Islamische Republik 17.03.1992
|
1993 914 |
1993 640 |
1995 992 |
1995 820 |
12.08.1995 |
|
Irland 10.12.1976 |
1978 1.009 |
1978 344 |
1978 1.264 |
1978 460 |
01.10.1978 |
|
Israel 02.12.1983 |
1984 964 |
1984 615 |
1987 186 |
1987 374 |
01.02.1987 |
|
Italien 18.02.1976 |
1978 1.005 |
1978 341 |
1979 912 |
1980 63 |
04.01.1979 |
|
Kasachstan 21.02.1980 (DBA mit UdSSR gilt
fort, BGBl. 92 II S. 1.120) |
1980 890 |
1980 467 |
1980 1.484 |
1980 789 |
30.11.1980 |
|
Kirgisistan 21.02.1980 (DBA mit UdSSR gilt
fort, BGBl. 92 II S. 1.015) |
1980 890 |
1980 467 |
1980 1.484 |
1980 789 |
30.11.1980 |
|
Kroatien 09.12.1996 |
1998 182 |
1998 160 |
1998 2.373 |
1998 1.426 |
25.06.1998 |
|
Lettland9 21.02.1997 |
1998 958 |
1998 624 |
1998 2.947 |
1999 164 |
22.10.1998 |
|
Liechtenstein 29.01.1934/27.02.1934
|
– – |
1934 2887 |
– – |
1934 2887 |
01.04.1934 |
|
Luxemburg 31.01.1930/11.03.1930 |
– – |
1930 4547 |
– – |
1930 4547 |
01.04.1930 |
|
Moldau, Republik 21.02.1980 (DBA mit UdSSR
gilt fort, BGBl. 96 II S. 768) |
1980 890 |
1980 467 |
1980 1.484 |
1980 789 |
30.11.1980 |
|
Niederlande 31.01/23.04/19.05.1930
|
– – |
1930 4547 |
– – |
1930 4547 |
01.06.1930 |
|
Norwegen 11.11.1983 |
1984 674 |
1984 486 |
1984 1.047 |
1985 125 |
01.11.1984 |
|
Österreich 18.11.1969 |
1970 1.320 |
1971 85 |
1971 215 |
1971 305 |
16.04.1971 |
|
Polen 19.07.1976 |
1978 1.012 |
1978 346 |
1978 1.328 |
1978 589 |
07.10.1978 |
|
Portugal 24.07.1979 |
1980 886 |
1980 463 |
1982 1.186 |
1983 17 |
01.01.1983 |
|
Rumänien9 31.10.1973 |
1975 453 |
1975 621 |
1975 1.137 |
– – |
01.07.1975 |
|
Russische Föderation 21.02.1980 (DBA mit UdSSR
gilt fort, BGBl. 92 II S. 1.016) |
1980 890 |
1980 467 |
1980 1.484 |
1980 789 |
30.11.1980 |
|
San Marino 06.05.1986 |
1987 339 |
1987 465 |
1990 14 |
1990 56 |
01.10.1987 |
|
Schweden 15.07.1977 |
1979 409 |
1979 308 |
1979 1.140 |
1980 63 |
01.09.1979 |
|
Schweiz10 20.06.1928 |
– – |
1930 5637 |
– – |
1930 5637 |
15.07.1928 |
|
Slowakei 08.02.1990 (DBA mit Tschechoslowakei
gilt fort, BGBl. 93 II |
1991 662S. 762) |
1991 508 |
1992 594 |
1992 454 |
27.05.1992 |
|
Spanien 08.03.1979 |
1979 1.320 |
1980 66 |
1980 900 |
1980 788 |
01.06.1980 |
|
Tadschikistan 21.02.1980 (DBA mit UdSSR gilt
fort, BGBl. 95 II S. 255) |
1980 890 |
1980 467 |
1980 1.484 |
1980 789 |
30.11.1980 |
|
Türkei 30.05.1983 |
1984 594 |
1984 414 |
1985 55 |
1985 12 |
01.11.1984 |
|
Tunesien 30.03.1984 |
1984 962 |
1984 613 |
1986 675 |
1986 319 |
01.05.1986 |
|
Ukraine 21.02.1980 (DBA mit UdSSR gilt fort,
BGBl. 93 II S. 1.189) |
1980 890 |
1980 467 |
1980 1.484 |
1980 789 |
30.11.1980 |
|
Ungarn9 12.02.1981 |
1982 291 |
1982 393 |
1982 640 |
1982 630 |
11.06.1982 |
|
Usbekistan 21.02.1980 (DBA mit UdSSR gilt
fort, BGBl. 95 II S. 205) |
1980 890 |
1980 467 |
1980 1.484 |
1980 789 |
30.11.1980 |
|
Vereinigtes Königreich 05.11.1971 |
1973 340 |
1973 495 |
1975 1.437 |
– – |
01.09.1973 |
|
Zypern 22.04.1980 |
1981 1.018 |
1981 742 |
1982 176 |
1982 376 |
01.02.1982 |
|
Änderungen sind durch seitliche Striche
gekennzeichnet |
|
II. Künftige Abkommen und laufende
Verhandlungen |
6 Siehe auch Artikel 5 der Richtlinie
1999/62/EG vom 17.06.1999 (ABl. EG L 187 S. 42) i.V.m. § 1 Abs. 1
Nr. 2 KraftStG (BGBl. I 2002 S. 3819) und Richtlinie 83/182/EWG
vom 28.03.1983 (ABl. EG L 105 S. 59) i.V.m. § 3 Nr. 13 KraftStG.
7 Angabe bezieht sich auf RGBl bzw. RStBl.
8 Bundesanzeiger Nr. 123 vom 01.07.1954 S. 2
Siehe auch Interbus-Übereinkommen, welches bis 30. Juni 2001
zur Unterzeichnung auflag (Abl. EG 2002 L 321 S. 11, 44); gilt ab
1. Januar 2003 zugleich für Litauen und Slowenien 9
10 Siehe auch Verordnungen über die
kraftfahrzeugsteuerliche Behandlung von schweizerischen
Straßenfahrzeugen im grenzüberschreitenden Verkehr vom 27.03.1985
(BGBl. I S. 615) und vom 18.05.1994 (BGBl. I S. 1076).
– 5 –
|
Art des |
Geltung für |
|
Abkommen mit Abkom-mens11
|
Sachstand12 |
Veranlagungs-steuern13 ab
|
Abzug- steuern14 ab
|
Bemerkungen |
|
1. Abkommen auf dem Gebiet der Steuern vom
Einkommen und vom Vermögen |
|
Ägypten R-A
Algerien A
Australien R-A
|
P: 01.08.2005
P: 27.08.2005
V: |
KR
KR |
KR
KR |
|
Belarus (Weißrussland) A |
U: 30.09.2005 |
KR |
KR |
|
Frankreich E-P |
V: |
|
Georgien A |
V: |
– |
– |
|
Ghana A |
U: 12.08.2004 |
|
Iran R-A |
V: |
|
Island R-A |
P: 06.07.2005 |
– |
– |
|
Kirgisistan A |
U: 01.12.2005 |
– |
– |
|
Kroatien A |
P: 01.07.1999 |
KR |
KR |
|
Malaysia R-A |
P: 08.07.2003 |
– |
– |
|
Mazedonien A |
P: 12.09.2002 |
KR |
KR |
|
Niederlande R-A |
V: |
– |
– |
|
Oman A |
P: 12.04.2002 |
KR |
KR |
|
Serbien und Montenegro A |
V: |
|
Singapur R-A |
U: 28.06.2004 |
– |
– |
|
Slowakei R-A |
P: 04.11.2004 |
KR |
KR |
|
Slowenien R-A |
P: 06.05.1999 |
KR |
KR |
|
Südafrika R-A |
P: 13.01.1998 |
KR |
KR |
|
Syrien A |
P: 26.04.2004 |
KR |
KR |
|
Thailand R-A |
V: |
|
Tschechien R-A |
V: |
– |
– |
|
Turkmenistan A |
V: |
|
Venezuela R-P |
V: |
|
Vereinigtes Königreich R-A |
V. |
|
Vereinigte Staaten R-A |
V. |
|
Zypern R-A |
V: |
|
2. Abkommen auf dem Gebiet der Erbschaft- und
Schenkungsteuern |
|
Frankreich A |
P: 06.01.2005 |
|
3. Sonderabkommen betreffend Einkünfte und
Vermögen von Schiffahrt (S)- und Luftfahrt (L)-Unternehmen
|
|
Algerien A (L) A (S, L) |
P: 10.04.1981 P: 27.01.1988 |
1969 (S, L)/ 1988 (S) |
– – |
|
Hongkong A (S) |
U: 13.01.2003 |
1998 (S) |
– |
Text: BGBl. 2004 II S. 34 |
|
Jemen A (L) |
U: 03.03.2005 |
1982 |
– |
|
Oman A (S, L) |
P. 22.05.2000 |
– |
– |
|
Saudi-Arabien A (L) |
P: 09.01.1996 |
– |
– |
|
4. Abkommen auf dem Gebiet der Amtshilfe
|
|
Österreich R-A |
P: 25.09.2000 |
KR |
KR |
|
5. Abkommen auf dem Gebiet der
Kraftfahrzeugsteuer |
|
Belarus (Weißrussland) R-A |
P: 10.10.2002 |
– |
– |
|
Marokko A |
V: |
|
Slowenien A |
V: |
– |
– |
|
Änderungen sind durch seitliche Striche
gekennzeichnet |
11 A: Erstmaliges Abkommen
R-A: Revisionsabkommen als Ersatz eines
bestehenden Abkommens
R-P: Revisionsprotokoll zu einem bestehenden
Abkommen
E-P: Ergänzungsprotokoll zu einem bestehenden Abkommen
12 V: Verhandlung
P: Paraphierung
U: Unterzeichnung hat stattgefunden, Gesetzgebungs- oder
Ratifikationsverfahren noch nicht abgeschlossen
13 Einkommen-, Körperschaft-, Gewerbe- und
Vermögensteuer KR: Keine Rückwirkung vorgesehen
14 Abzugsteuern von Dividenden, Zinsen und
Lizenzgebühren KR: Keine Rückwirkung vorgesehen
|
Quelle:
Bundesministerium der Finanzen
Stand der
Doppelbesteuerungsabkommen und der
Doppelbesteuerungsverhandlungen am 1. Januar 2005
BMF-Schreiben vom 5.
Januar 2005 - IV B 6 - S 1300 - 308/04 -
Übersicht der
Doppelbesteuerungsabkommen am 1. Januar 2005
|