Freihandelszone in den nördlichen
Emiraten bietet kleinen Unternehmen kostengünstiges und
steuerfreies E-Office
Definition Freihandelszone:
Die FEMOZA (Welthandelsvereinigung von Freihandelszonen) definiert
eine FZ wie folgt: Eine Freihandelszone ist ein Zusammenschluss
von mehreren Ländern oder Teilen davon, zwischen denen Zölle und
andere Handelsbeschränkungen abgeschafft werden. Freihandelszonen
bieten dem Investor besondere Vorteile im Hinblick auf die
Gestaltung und Führung seines Unternehmens (z.B. keine
Buchführungspflicht). Jedes Land erlässt seine eigenen Regularien
und Vorschriften im Hinblick auf die Registrierung in der
jeweiligen Free Zone. In den VAE gilt derzeit z.B. komplette
Steuerfreiheit, keinerlei Buchführungspflicht, keinerlei
Restriktionen des Kapitaltransfers.
Definition Nördliche Emirate:
Die VAE bestehen aus 7 Emiraten: Abu Dhabi (Hauptstadt), Dubai
sowie den nördlichen Emiraten Ajman, Sharjah, Umm Al Quwain, Ras
Al Khaimah, Fujeirah
E-Office
Seit 15.07.2006 bietet eine der am schnellsten wachsenden Free
Zones der Nördlichen Emirate wieder das bei kleinen Unternehmen
und Freiberuflern/Freelancern sehr beliebte E-(Elektronik)-Office
an. Aufgrund der massiven Nachfrage aus aller Welt, war das
Kontingent ausgeschöpft und diese interessante und
kosteneffiziente Form der Firmengründung für einige Monate nicht
möglich. Das E-Office beinhaltet eine vollwertige Business Lizenz
in einem Virtual Office innerhalb der Free Zone.
Vorteil:
Der unbestrittene Vorteil für kleine Unternehmen ist die Tatsache,
dass diese Form der Geschäftsgründung mit minimalem Kapitaleinsatz
(besonders im Vergleich zu den grossen und bekannten
Freihandelszonen Dubais, wo die Kosten ab EUR 15.000 aufwärts
beginnen für eine Firmenregistrierung) erfolgen kann. Sobald der
Firmenname genehmigt ist und die Antragsdokumente komplett
vorliegen, kann die eigentliche Gründung innerhalb von 5 Tagen
erledigt werden. Diese legale Form der Gründung beinhaltet auch
die Möglichkeit, das Firmenkonto sowie Privatkonto bei jeder Bank
in den VAE zu eröffnen. Die Kosten der Registrierung für das 1.
Jahr liegen bei ca. EUR 8.700 zuzügl. Stammkapitalnachweis. In den
Folgejahren sind dann lediglich die Business Lizenz-Gebühren
jährlich zu zahlen (ca. EUR 4.000). Die Vorteile sind auch hier
komplette Steuerfreiheit, keine Buchführungspflichten, Kapital
kann jederzeit repatriiert werden. Die Free Zone ist ISO 9000
zertifiziert. Entfernung zu Dubai 35 km, über die neue Emirates
Road bequem erreichbar. Der Firmengründer kann, muss aber nicht
permanent in den VAE wohnen. Mit einem Visum der Freihandelszone
kann man überall in den VAE seinen Wohnsitz beantragen.
Investitionsanreize der VAE Free Zones
· Investor bleibt 100% Eigentümer
· Freier Kapital und Gewinntransfer
· Steuerbefreiung für mind. 25 Jahre, manche FZ garantieren sogar
50 Jahre (Planungssicherheit)
· Niedrige Energiekosten
· Große Auswahl an verfügbaren Arbeitskräften – keine
Restriktionen bei der Rekrutierung internationaler Arbeitskräfte
Weiterer Investitionsanreiz - DBA mit den Vereinigten Arabischen
Emiraten wird nun doch verlängert
Nachdem das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik
Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten laut einer
Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums aus dem Februar 2006
10 Jahre nach seinem Inkrafttreten am 10. August 2006 außer Kraft
treten sollte, wurde in einer Verhandlungsrunde zwischen den
beiden beteiligten Finanzverwaltungen vereinbart, das Abkommen nun
doch um 2 Jahre bis zum 9. August 2008 zu verlängern. Darüber
hinaus ist beabsichtigt, zügig mit Verhandlungen zu einem neuen
Doppelbesteuerungsabkommen zu beginnen, da nach Aussage der
deutschen Verwaltung das DBA über die 2 Jahre in der vorliegenden
Form definitiv nicht verlängert werden soll.